Badminton - Hall of Fame

Benjamin Lohmann

Benjamin Lohmann

Es begab sich zu einer Zeit als König Jürgen I. in Willich über die Geschicke der Badmintonabteilung wachte. Die Chroniken des Vereins berichten von zwei jungen Recken, die sich zur Jahrhundertwende aus dem fernen Osterrath aufmachten, um sich in fremden Landen als Krieger zu verdingen und ihren Ruhm zu mehren. Vitus, der ältere der beiden Brüder, war geprägt von buddhistischer Gelassenheit. Der Rotstich in der Haarpracht des jüngeren Bruders Benjamin spiegelte das Feuer in seiner Seele wider. In unzähligen Übungsstunden stählten Sie ihren Körper und schärften ihren Geist. Und sie verschmolzen zu einer Einheit, die auf und Abseits des Feldes die Gedanken und Schuhgrößen des anderen kannte. Als Speerspitze erkämpften Sie mit Ihrer Mannschaft Sieg um Sieg auf dem Schlachtfeld und so blickte die Badmintonwelt voller Ehrfurcht nach Willich. Gewohnt Ihren Körper und Geist bis zum Äußersten zu treiben, kannten Sie auch keine Grenzen, wenn es galt Siege zu feiern und waren Wein und Gesang nicht abgeneigt. Gerade Benjamins Feuer brannte stark, seine Legende wuchs. Unvergessen bleibt seine internationale Schlacht, welche er in seiner Abendgarderobe bestritt. Es kam die Zeit, da wollte der ältere der Brüder neue Länder erobern und zog weiter in noch entlegenere Winkel der Welt. Sich seiner Verantwortung bewusst, nahm Prinz Harr… Prinz Benjamin die Herausforderung an und wurde strahlendes Vorbild und Mentor junger Krieger, entwarf Schlachtpläne mit viel Geschick und leitete Spiele im heimatlichem Colosseum. Eine Vertraute im Geiste fand er in seiner Gefährtin Marie nicht nur auf dem Feld. Gemeinsam mit weiteren heldenhaften Kriegern führten Sie die Farben des Vereins bis in die Regionalliga. Wie der griechische Gott konnte er nur durch seine Achillesferse gestoppt werden. Die Rückkehr aufs Feld gelang, aber Leidenschaft hat seinen Preis und so forderte der jahrelange körperliche Drill seinen Tribut. Doch wie ein wahrer Prinz nahm er das Schicksal an und verkündete seinen Rücktritt vom Feld - seiner Verantwortung für den Verein jedoch bleibt er weiter treu.

Anja Pliester

Anja Pliester

Es gibt Menschen deren Tag hat mehr als 24 Stunden. Anja Pliester ist einer davon. Wie sonst schafft eine junge Frau, die in einer Agentur arbeitet, dass wovon nun berichtet wird. 2006 trat Anja in unseren Verein ein. Schon kurz darauf folgten die ersten ehrenamtlichen Aufgaben. Nach einigen Jahren übernahm Sie die Führung der gesamten Abteilung. Aber was hatte Sie da schon zu tun? Das Gute an der Arbeit in einer Agentur ist, dass man in der Regel nach 10 Stunden Projektmanagement direkt vom Büro in die Halle fahren kann. Als Abteilungsleiterin musste Sie sich schließlich auch keine Gedanken über Training machen, da es in der Regel genug anderen Gesprächsstoff oder organisatorische Dinge zu regeln gab. Die monatlichen Vorstandssitzungen am Abend waren eine Rettung vor der langweiligen Entspannung vor dem Fernseher. Die Saisonspiele schützten vor trüben Samstagnachmittagen, daher war es nur konsequent, dass Sie auch an den freien Samstagen noch Kindermannschaften als Begleitperson unterstützte. Heizung und Strom kosten Geld. Warum zahlen, wenn man sich sonntags als Schiedsrichterin oder Turnleitung in einer Halle aufwärmen kann. „Think Big“ lautete das Motto - also warum seine Freizeit nur für den eigenen Verein opfern, wenn man doch als Bezirksjugendwartin die Verantwortung für einen ganzen Kreis übernehmen kann. Spielverlegungen, Kassenprüfungen, Mannschaftsmeldungen und die Aufstellung der internen Ranglisten waren da Erholungspausen. Was sagt man zu einer jungen Frau, die ihre Freizeit dem Ehrenamt widmet. Geh, such dir einen Freund, heirate, kauf ein Haus, besorg dir einen Hund und… Tja all dies schaffte Anja noch nebenbei. Sie ist wahrlich Miss Ehrenamt.

Anja Pliester
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